Sonntag, März 30, 2014

Was hat ein Fischschwarm mit György Doczi zu tun?

Co ma ławica ryb wspólnego z Györgym Doczim?


Fischschwarm
Gipsintarsien
made by Anas Penelope :-)


Heute, liebe Blogfreunde,
möchte ich Euch eine Quelle der Inspiration
vorstellen!
Es ist dieses Buch:


G. Doczi, die Kraft der Grenzen,Verlag Capricorn, 1987

György Doczi hat mit seinem Buch, ich mache es kurz, einen wunderbaren Einblick in die Allgegenwärtigkeit des  Goldenen Schnitts in Natur, Kunst, Musik und Architektur geschaffen.
Er sucht und findet ihn in musterbildenden Prozessen, wie sie zum Beispiel im Inneren eines Gänseblümchens herrschen,
in Schmetterlingsflügeln in Kunstwerken usw.
Für den allgemeingültigen musterbildenden Prozess hat er sogar ein Wort vorgeschlagen: die Dinergie.
Eine Wortschöpfung aus gr. dia = durch und gr. energeia = Wirksamkeit.






Man findet zumindest im Internet über diesen erstaunlichen Mann, er ist Architekt von Beruf, wenig. Die Lektüre dieses Buches ist jedoch für Naturliebhaber, Musterfreunde und Neugierige und, und, und... ein Schatz und Muss.
Es öffnet auf besondere Weise die Augen und Herzen!


Schwimmen sie nicht förmlich, meine "Doczifischlein"?


Doczis Diagramme sind wunderschön und haben mich zu Mustern inspiriert.

G. Doczi, die Kraft der Grenzen, Capricorn, 1987
Ist das nicht wunderbar und voller Schwung?


Er nennt diese Proportionsanalysen, dinergische Konstruktionen.
und gerade diese Diagramme habe ich für mich entdeckt.

Hier meine letzte "Docziarbeit"

Sind seine Diagramme nicht voller Kraft und unendlicher Energie?


Mit ein paar Zeilen aus William Blakes "Lieder der Unschuld und der Erfahrung", die György Doczi in seinem Buch auch zitiert, möchte ich mich von Euch verabschieden:

Du hältst mit einem Körnchen Sand
und einer Blume vom Wiesengrunde
eine ganze Welt in deiner Hand,
Unendlichkeit in einer Stunde.
                                              William Blake


Bis bald
Angelika

Kommentare:

  1. Ui, das sieht ja richtig toll aus :) Sehr interessant.

    Liebe Grüße, Stefanie

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  2. Liebe Angelika,
    "Doczifischlein" ist eine nette Wortschöpfung! Ich hatte von diesem Architekten und Ästheten bisher noch nichts gehört - er geht die künstlerischen Dinge jedenfalls von der genau beobachtenden und kindlich staunenden und hinterfragenden Seite an und das gefällt mir sehr - so wie mir auch deine Arbeiten sehr gefallen!!!!
    Alles Liebe, einen guten Start in den April und eine schöne neue Woche,
    Traude

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    1. Danke, liebe Traude, es freut mich so sehr, dass Du bei mir so treu reinschaust!
      Angelika

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  3. das schöne vorwort macht mich neugierig auf dieses buch!
    deine fische sind eine wundervolle arbeit!!!
    herzlichste grüße & wünsche an dich
    amy

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    1. Das Buch ist bestimmt in manchen Kreisen auch umstritten, mir jedoch, ich bin kein so Wissenschaftlertyp, hat es viel gebracht. Plötzlich sah ich in einer wunderschönen Kleistverfilmung: "Die Marquise von O." überall in den Szenerien den Goldenen Schnitt.
      Danke, liebe Amy,
      Angelika

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